Dieses
monumentale deutsche Kriegsfriedhof in dem die menschlichen
Reste von 31.000 deutsche Soldaten begraben worden sind
ist eine Staette des Friedens.
Hier
gibt es ueberhaupt kein Platz fuer kriegerischen Stolz oder
leichte Retorik. Ein Besuch dieser Staette setzt voraus
das es mit dem grossten Respekt und sie sollte als Mahnung
fuer die Zukunft
angesehen werden um schwerwiegende Fehler der Vergangenheit
zu vermeiden.
In
den Jahren nach dem 2. Weltkgrieg sind mehr als 110.000
tote deutsche Soldaten, die an der Kampagne in Italien gefallen
waren, in den lokalen Friedhoefen beigesetzt worden, diese
war eine vorlaeufige Loesung. Im Jahre 1955 hat Deutschald
seitens der Aliierten die Genehmigung erhalten Kriegsfriedhoefe
zu errichten.
Um
die deutschen Soldaten, die an der Gotischen Linie gefallen
waren, hat man den Futapass als Ort ausgewaehlt. Grund dafuer
war das fuer verschiedene Monaten hier die deutsche Verteidigungslinie
verlaufen ist und hier der groesste Teil der gefallenen
Soldaten beigesetzt waren. Dier Errichtung des Friedhofes
hat verschiedene Monate in Anspruch genommen. Diese Staette
ist auch unter dem Namen Futapass bekannt.
Die
offizielle Uebergabe dieser Staette erfolgte am 28.06.1969
und zu der Zeit waren in diesem Friedhof die Ueberreste
von 30.665 deutsche Soldaten beigesetzt. Diese Zahl hat
sich auf 31.229 erhoeht, da sich weitere Ueberreste in den
folgenden Jahren begesetzt worden sind. Der Futapass ist,
was Anzahl der Beisetzungen betrifft, der groesste deutsche
Kriegsfriedhof in Italien.
Dieses
Projekt wurde dem Architekten Oesterlein anvertraut. Sein
Objektiv sollte sein das Motto Kriegsgraeber sollen
ein Antrieb zum Fireden sein, jeder der den Frieden verbreitet
ist hier willkommen mit dem Bau zu interpretieren.
Der
Eingang des Friedhofes ist sehr eng. Dieser Friedhof ist
nicht monumental sondern eine sehr bescheidere Struktur.
Eine Mauer umarmt den gesamten Huegel und endet an einer
12 Meter hohen Struktur die sich wie ein Segel in den Himmel
steilt.
Diese
Struktur, nach Meinung von einigen, erinnert an einem Adlerfluegel
Symbol des deutschen Heeres.
Dieses Artikel ist von Herrn Maurizio Valentini geschrieben
worden und ist aus der Brochure Due passi nella storia
entnommen worden, das vom Centro Documentazione Pianese,
mit der Schirmherrschaft des Gruppo di Studi Savena Setta
Sambro, herausgegeben worden ist.