Ferraresi
Umberto (Berto wie ihn die Freunde nennen) is 74 Jahre alt
und lebt in Pian del Voglio.
Das
Leben waehrend des Krieges var sehr karg und die Bevoelkerung
hat sich aus dem genaehrt was der die Natur gegeben hat:
Kastanien, Getreide, Mais usw.
Was
am meisten aus Herrn Ferraresi hervorgeht ist die kontinuierliche
Suche nach den alten Werten der Vergangenheit und des festen
Glauben, denn diese haben es ermoeglicht auch harte Zeiten
zu ueberstehen und die besten Waffen ware um die Kriegsjahre
zu ueberleben.
Es
bestand zwischen den Personen ein bruederliches zueinanderstehen
und man hat sich gegenseitig geholfen.
Das
einzige Vergnuegen zu der Zeit war das Kino der Pfarrei
(mit stummen Filme), lange Spaziergaenge in den Waeldern
und Tanzabende an den Plaetzen wo Kohle produziert wurde.
An
diesen tanzabenden war die wichtigste Person ein aelterer
Herr der die Geige spielte und der von einer Gitarre oder
Mundharmonika begleitet wurde.
Der
Sonntag war der wichtigste Tag der Woche. Ein muss war der
Besuch des heiligen Gottesdienstes und ein reicheres Mahl
gegenueber der ueblichen Wochentagen.
An
den Maerkten hat man vorwiegend Produkte ausgetauscht wurden
und Berufe und Sachkenntnisse seitens der aelteren Herren
ueberagen wurden.
In
unseren appeninen hat das Essen nie gefehlt, zumindest die
wichtigsten Nahrungsmittel, da die Natur reich ist an Pilzen,
Obstbauemen usw.
Um
ein Mass des Armtums zu geben muss man sich vorstellen das
jeder jegliche Art von Produkten herzustellen (Koerbe usw.).
Das
Interview an Herrn Ferraresi ist beendet sein letzter Hinweis
ist das man di Traditionen unseres schoenen Appeninen nicht
vergessen soll.
