EIN
ZAEHE UND AUSDAUERDNE SUCHE
Tito
Livio erzaehlt in seinem 39. Buch "Die Geschichte von
Rom", das im Jahre 182 der Konsul C. Flaminio, nachdem
er die Liguren die auf den Appenninen ansaessig waren, geschlagen
hatte, eine Strasse con seinen Legionen bauen lies die von
Bologna nach Arezzo gefuehrt hat.
Diese
Strasse ist bereits im imperialen Zeitalter nicht mehr benutzt
worden und somit in Vergessenheit geraten. Nach Jahren,
gezeichnet von unpflege, natuerliche Abnutzung und meschlicher
Unachtsamkeit, war sie kaum noch zu erkennen.
Bis
auf die letzen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hatte man
keine Spur mehr davon.
Cesare
Agostini und Franco Santi, die aus Castel dell'Alpi stammen,
haben die Suche nach dieser Strasse begonnen auf Basis der
Erzaehlungen ihrer Ahnen und ein paar Dokumenten. Diese
Suche hat im Jahre 1977 auf den Gipflen der Appenninen begonnen
(dieser Kamm kann als eine Trennwand der Taeler des Setta
und des Savena betrachtet werden) und liegt noerdlich des
Futapasses.
Im
Jahre 1979 hat man die erste Strecke der Strasse aufgefunden
und danach fuer 20 Jahre haben sie alleine, oder von Freunden
Geholfen, weitergegraben. Auf dieser weisse ist eine Strecke
von ca. 11 Km freigelegt worden die mit einer Schicht von
50 / 80 cm Erde bedeckt war.
Autoren: Avv. Cesare Agostini und Franco Santi
Aus der Brochure des Buches "La Strada Bologna - Fiesole
del II secolo a. C." Herausgeber CLUEB
Foto freundlicherweise von Avv. Cesare Agostini zur Verfuegung
gestellt.